Was meine kleine Welt so dreht
(oder der Friedhof meiner Seele)




Sehnsucht

Selbstreflexion — geschrieben von pseiko @ 10/02/2010 13:53
Gib mir jetzt, was ich am dringendsten brauche und ich werde Dir das geben, was auch immer Du brauchst.



Schlaflos

Allgemein, Selbstreflexion — geschrieben von pseiko @ 29/01/2010 19:19
Mit schlaflosen Nächten hat es angefangen - mit schlaflosen Nächten endet es. Vor einem halben Jahr war ich noch froh und stolz auf jede durchgemachte Nacht, weil es bedeutet hat, dass ich wieder erwacht bin. Ich war voller Energie und Tatendrang. Mir ging es trotz des Schlafmangels bestens. Und jetzt? Viele schöne und schmerzhafte Stunden später, setzt eine zährende und lähmende Insomnie ein. In den letzten fünf Nächten habe ich wohl insgesamt vier Stunden geschlafen und die restliche Zeit die unterschiedlichsten Gedanken gewälzt. Der Schlafmangel, der mir vorher Kraft und Energie gab, raubt mir nun das letzte Bisschen davon, was noch übrig ist.
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Am letzten Sonntag...

Selbstreflexion, pseiko's Therapie-Spaß — geschrieben von pseiko @ 26/01/2010 14:30
Mit der Zeit lernst Du, dass eine Hand halten nicht dasselbe ist wie eine Seele fesseln. Und dass Liebe nicht Anlehnen bedeutet und Begleitung nicht Sicherheit. Du lernst allmählich, dass Küsse keine Verträge sind und Geschenke keine Versprechen. Und Du beginnst, Deine Niederlagen erhobenen Hauptes und offenen Augen hinzunehmen; mit der Würde eines Erwachsenen, nicht maulend wie ein Kind. Und Du lernst, all Deine Straßen auf dem Heute zu bauen, weil das Morgen ein zu unsicherer Boden ist. Mit der Zeit erkennst Du, dass sogar Sonnenschein brennt, wenn Du zuviel davon abbekommst. Also bestelle Deinen Garten, und schmücke selbst Dir die Seele mit Blumen, statt darauf zu warten, dass andere Dir Kränze flechten. Und bedenke, dass Du wirklich standhalten kannst... und wirklich stark bist. Und dass Du Deinen eigenen Wert hast.
(Kelly Priest)
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seit nunmehr...

Selbstreflexion, pseiko's Therapie-Spaß — geschrieben von pseiko @ 25/11/2009 00:02
fünf Jahren besteht dieses Blog. Es hat mir sehr oft einiges an Druck genommen und manchmal auch zusätzlich welchen gemacht. Es hat gelebt, es hat auch mal eine Weile geschlafen und doch war es immer präsent in meinem Leben. Es hat mir oft genug geholfen, Sachen loszuwerden, zu reflektieren und ein Stück weit zu be-/verarbeiten. Irgendwie ist es zu einem Teil meines verkorksten Lebens geworden. Deswegen möchte ich auch diese dunkle Episode in meinem Leben dieser speziellen Form der Dokumentation nicht vorenthalten. Bisher habe ich mich hier vom größten Druck befreien können, doch letzten Sonntag hat es nicht mehr gereicht. Doch fangen wir einfach mal am Anfang an...
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Bis zum Nächsten mal

Selbstreflexion, Wortgewalten, pseiko's Therapie-Spaß — geschrieben von pseiko @ 14/11/2009 13:04
Ich hab grad echt ne Menge um die Ohren. Chaos an allen Ecken meiner Gefühlswelt. Das beste Symptom war vorletzten Donnerstag-Abend zu bewundern. Aber nunja... Der pseiko fängt wieder an zu flüchten. Das ist alles recht strange. Auf der einen Seite setzt er sich mehr oder weniger bewusst zweifelhaften Situationen aus, um dann in seiner Annahme "die Welt sei schlecht und ungerecht" bestätigt zu werden, und flüchtet dann. Konkret heißt das, er hatte zugesagt, dass er mal etwas mit trinken geht. Was ist passiert? Die Grundsituation hatte sich geändert. Es kamen mehr mit, als gewollt. Aber egal. Dummerweise hatte der pseiko vorher seinen Therapietermin *gg* und war entsprechend vorbelastet. Naja! Aber "hart" wie der pseiko ist, lässt er sich ja nicht lumpen. Es kam, wie es kommen musste und die Situation eskalierte an einer Winzigkeit. Der pseiko hat schweigend sein Bier und seinen Whisky getrunken, ist an die Bar gegangen, hat bezahlt und ist gegangen.
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Der Schreiberling pseiko ist wieder erwacht

Allgemein — geschrieben von pseiko @ 07/11/2009 13:14
Wow! In den letzten Wochen ist ja wieder richtig Leben in dieses Blog gekommen! Woran das nur liegen mag?! Nunja! Jedenfalls wirkt sich das Ganze (glücklicherweise) nicht nur auf das allgemeine Rumgeningel und Rumgereflektiere hier aus, sondern auch auf die... nennen wir es... kreative Ader des pseikoleins und irgendwie ist das recht befreiend. Natürlich können die lyrischen Ergüsse *räusper* auch hautnah hier mitgelesen werden. Allerdings ist Gedichterubrik nicht auf der Hauptseite aufgeführt, weil das sonst die eigentlichen Inhalte übertünchen würden. Aber wer n bissi stöbert, wird finden, was er/sie nicht gesucht hat *gg* Also! Auf die Wiederbelebung dieses Blogs und der Schreibambitionen des pseiko *anstoß*



Was nun?

Selbstreflexion, pseiko's Therapie-Spaß — geschrieben von pseiko @ 04/11/2009 18:25
Um mir meine Frage(n) von letztens zu beantworten: Mir nützt es zu erkennen, dass ich unendlich einsam bin. Dass ich zwar Freunde, darunter z.T. sehr gute Freunde habe, die allerdings auf einer für mich gesund erscheinenden Distanz halte. Jeder Mensch hat ja einen anderen Distanzbereich - ob nun gegenüber Fremden oder Freunden oder wem auch immer. Jeder "Status" hat für jeden persönlich einen anderen Bereich in den der/die jeweils andere nicht eindringen sollte. Ob das jetzt die Dimension Zeit, geistige oder körperliche Nähe oder Ansprüche angeht, ist dabei unerheblich. Es gibt allerdings Menschen, die einem auf der einen Ebene zu nahe kommen und auf anderen zu fern bleiben, um eine definierbare Situation zu schaffen. Was tut man mit diesen Leuten?
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Immer mehr Fragen und keine Antwort in Sicht

pseiko's Therapie-Spaß — geschrieben von pseiko @ 29/10/2009 21:02
Ich wollte doch Antworten - nicht noch mehr Fragen! Was nützt es mir, mich als "bedürftige Person" zu sehen, wenn ich nicht weiß, wie ich dieses Bedürfnis befriedigen kann? Was nützt es mir, meine Defizite zu sehen, wenn ich nicht weiß, wie ich sie "richtig" ausgleichen soll/kann? Was nützt es mir, wenn ich sehe, was ich weiß und doch nichts dagegen tun kann? Was nützt mir das alles? Was bitte soll ich damit? Was bitte soll es mir bringen, dass ich sehe, dass ich in allem was ich suche eigentlich nur eines suche - Liebe und Nähe und das auf ganz basalen Ebenen? Was nützt mir dieses Wissen, wenn ich nicht weiß, was ich dagegen tun soll? Klar! Meine Theorien über mich und mein Verhalten werden immer schön bestätigt - aber wozu? Bringt es mich weiter? Die Leere und Ratlosigkeit bleibt und ich damit allein.



Da ist nichts!!!

Allgemein, Selbstreflexion — geschrieben von pseiko @ 25/10/2009 16:45
Religionen interessieren ja den pseiko schon eine ganze Weile - warum? Nunja! Weil der pseiko sich für einen Agnostiker gehalten und aktiv nach "dem Göttlichen" gesucht hat. Er hat im Christentum, im Islam, im Judentum und im Bhuddismus nach Antworten gesucht. Antworten auf Fragen wie "Warum?", "Wieso ist die Welt, wie sie ist?" oder "Was gibt es mehr, als das Greifbare - als das Reale, was uns alltäglich umgibt?". Über diese Suche ist der pseiko zum Atheisten geworden, denn da ist nichts! Nichts was sich nicht in irgendeiner Form dem irrationalen Wunschdenken des Menschen zuschreiben lässt. Es gibt keinen Beweis für etwas Schöpferisches (oder Destruktives) außer im Menschen selbst, das wir tagtäglich und ganz real erleben.
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Die letzte

pseiko's Therapie-Spaß — geschrieben von pseiko @ 16/10/2009 05:07
Gestern wars ja wieder soweit... Wieder Zeit für Erkenntnisse. Oder sollte man sagen "Hiobsbotschaften"? *schulterzuck* Egal! Bins ja gewöhnt. Diesmal war es weniger die Therapie, die gewirkt hat, sondern mein anderes zwischenmenschliches Problem. Aber wie soll ich sagen? Sie sieht mich als asexuelles Wesen - ist das nicht schön? Aber hey! Es ist sogar so! Denn nicht nur sie sieht mich so - nein! Ich bin von meiner Ex-Verlobten kastriert worden - aber nicht nur von der... sondern von so ziemlich allen Frauen, denen ich so begegnet bin. "Ich kann mir Dich nicht als Partner vorstellen - nur als Freund." ist doch ein wunderschönes Messer um den Schwanz abzuschneiden. Formulierungen wie "Ich hab Dich schon immer als Freund haben wollen." oder "Lasses uns platonisch halten" oder gar "Lass uns Freunde sein" ect. pp. lassen einen sich doch richtig gut fühlen. Irgendwie gerate ich immer an solche Exemplare der Gattung Weib.
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Das Bild konkretisiert sich

pseiko's Therapie-Spaß — geschrieben von pseiko @ 11/10/2009 09:25
Joa! Ich schulde Euch ja noch was. Hatte ja versprochen, Euch an den Nachwirkungen und (Selbst-)Erkenntnissen meiner Therapie teilhaben zu lassen. Also möchte ich auch die letzte Sitzung nicht vergessen und erst recht nicht unter den Tisch fallen lassen. Es ist ja nun doch schon ein paar Tage her und wie soll ich sagen? Ich hatte "vorgesorgt", damit es nicht wieder so schlimm werden kann. Ein paar Leute da zuhaben, mit denen zu kochen und zu essen. Da muss man sich zusammenreißen und immer fein lächeln. Ein echter Animateur kann das natürlich - auch wenn's schwer fällt.
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(vermeintliche) Erkenntnisse die Zweite

pseiko's Therapie-Spaß — geschrieben von pseiko @ 02/10/2009 17:00
Na guten Tag! Ja... Gestern war die zweite Sitzung... Wie soll ich sagen? Ich hab jetzt meine (vorläufige) "Diagnose" und es wundert mich, dass es immer in Richtung Persönlichkeitsstörung geht. Der eine meint, es wäre Narzissmus, die jetzige Therapeutin meint was ganz anderes. Tja! Da sieht man mal, was so Diagnosen von einigen Therapeuten taugen. Die jetzige kann ich sehr wohl nachvollziehen und wenn ich mich selbst betrachte, dann würde ich mich (glaub ich) auch in diese Schublade stecken.
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Die erste Reflexion und Erkenntnis

pseiko's Therapie-Spaß — geschrieben von pseiko @ 27/09/2009 11:46
Seit langem mal wieder eine neue Kategorie in diesem Blog. Ich hoffe mal, dass hier ein paar mehr Einträge folgen, als in der einen oder anderen Kategorie hier *gg* Letztlich will ich hier einfach mal meine Erfahrungen (natürlich entsprechend depersonalisiert) mit meiner neu begonnenen Psychotherapie n bissi reflektieren, die Nachwirkungen der Sitzungen und meine Schlüsse für mich etwas plausibilisieren. An dieser Stelle möchte ich kurz klären, dass ich nicht unbedingt das ausführen werde, was in den Therapiesitzungen lief oder gesagt wurde/wird. Das tut hier nicht wirklich was zur Sache. Wohl aber die "Nach- und Nebenwirkungen". Ich hatte jedenfalls grad meine erste "probatorische Sitzung" und diese bot bereits ordentliche Nachwirkungen mit viel Erkenntnispotenzial (nicht nur meine Person betreffend).
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Leer

Selbstreflexion, pseiko's Therapie-Spaß — geschrieben von pseiko @ 26/09/2009 22:04
pseiko will schreiben. pseiko will sich Luft machen über das was in den letzten Tagen passiert ist. Aber pseiko findet keine Worte. Der Kopf ist leer. Die Welt um ihn herum ist mal wieder in "schwärzestes Schwarz" getaucht. Er ringt um Worte - er ringt um Fassung. Er ringt danach, dass das was gestern aufgebrochen ist, wieder in (einigermaßen) kreative Bahnen gelenkt werden kann. pseiko will mal wieder seine Ruhe haben. pseiko will wieder mal nichts mehr spüren müssen. Es gibt ja wunderschöne Mittelchen, um die eigenen Emotionen abzuschalten - von entsprechenden Meditationsformeln bis hin zu pharmakologischer Unterstützung. Aber der pseiko will fühlen können. Der pseiko will gesund sein. Nur will der pseiko diese Emotionen nicht haben - nicht solange er nicht auch mal die andere Seite sehen darf.
Nunja... Vielleicht ja morgen... Bis dahin werde ich meditieren. Bis dahin werde ich hoffen und tief in meinem Inneren wissen, dass sich nichts ändern wird.



Die Ironie meines Lebens - oder auf der ewigen Suche nach Liebe

Selbstreflexion — geschrieben von pseiko @ 13/09/2009 14:53
Wie kann man etwas suchen, was man nicht wirklich kennt? Wie kann man nach etwas suchen, wovon man allenfalls eine vage Idee hat? Wie kann man so blauäugig sein zu glauben, dass man etwas findet, von dem man noch nichtmal weiß, ob es das wirklich so gibt? Wie kann man überhaupt etwas finden, dessen Wesen man für sich bereits vordefiniert und in allen Einzelheiten ausformuliert hat? Man sagt: "Liebe passiert" - Was ist mit den Leuten, wo es nicht "passiert"? Gibt es die? Kann Liebe überhaupt nur einmal im Leben "passieren"?
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Was Du an Liebe brauchst, kann ich allein Dir nicht geben      
Was ich an Liebe geben kann, ist für Dich allein zu viel